Positionen

Weil sie es können. Beteiligung Jugendlicher in Marktoberdorf

Antrag der SPD Stadtratsfraktion an den Stadtrat Marktoberdorf

Beschlussvorschlag:
Marktoberdorf bietet seinen Jugendlichen Möglichkeiten der politischen Beteiligung und der politischen Bildung. Wesentliches Element sind dabei regelmäßige, mindestens jährlich stattfindende Jugendforen, die die Stadt veranstaltet. Primäre Zielgruppe sind Jugendliche im Alter zwischen 14 und 17 Jahren, wobei sowohl Kinder als auch junge Erwachsene bis 27 Jahren teilnehmen können. Das Format des Jugendforums unterscheidet sich dabei von den üblichen Bürgerversammlungen vor allem in der Methodik und erfüllt folgende Kriterien:
1. Ausrichtung an den Bedürfnissen junger Menschen
Jugendforen müssen altersangemessen, niederschwellig und motivierend gestaltet werden. Damit dies gelingt, werden bereits in die Vorbereitung des Jugendforums Jugendliche und die lokalen Fachkräfte der Jugendarbeit einbezogen. Darüber hinaus sind innovative Methoden zur Gestaltung von Diskussions- und Gruppenprozessen einzusetzen.
2. Finanzielle Ressourcen
Zur breiten Bewerbung des Jugendforums und für die Durchführung sind finanzielle Ressourcen vonnöten, die seitens der Gemeinde bereitzustellen sind. Dies umfasst einerseits eine persönliche postalische Einladung der Jugendlichen, sowie Sachkosten für die Durchführung des Jugendforums (Technik, Materialkosten etc.). Die Stadt Marktoberdorf stellt hierfür 2000€ aus dem Haushalt jährlich zur Durchführung des Jugendforums zur Verfügung.
3. Transparenz
Um die Selbstwirksamkeit zu stärken und nicht „Politikverdrossenheit“ zu fördern, müssen die tatsächlichen Auswirkungen der Ergebnisse des Jugendforums auf Entscheidungen transparent dargestellt werden.
Zu diesem Zwecke müssen analog Art. 18 (4) der Gemeindeordnung die Empfehlungen des Jugendforums innerhalb einer Frist von drei Monaten im Gemeinderat behandelt werden. Bei den Gemeinderatssitzungen, bei denen die Anliegen aus dem Jugendforum behandelt werden, ist aus dem Jugendforum gewählten Vertreter_innen Rederecht einzuräumen. Auf dem jeweils folgenden Jugendforum ist den Jugendlichen über den Verlauf und Auswirkungen ihrer eingereichten Empfehlung durch die Stadtspitze Bericht zu erstatten.
4. Nachhaltigkeit
Die Stadt Marktoberdorf bietet Perspektiven für Anschlussprojekte oder –initiativen, wie beispielsweise thematische Arbeitsgruppen, regelmäßige Projekttreffen oder die Entwicklung eines Jugendparlaments. Entsprechende organisatorische und gegebenenfalls weitere finanzielle Unterstützung werden in Aussicht gestellt und richten sich nach den Bedürfnissen der Jugendlichen aus.

Begründung
Unsere Gesellschaft ist aufgrund der demographischen Entwicklung einem gravierenden Wandel unterworfen, den vor allem Kommunen auf dem Land zu spüren bekommen. Der Anteil der jungen Bevölkerung ist im Abnehmen begriffen. Angesichts dieser Situation ist eine vorausschauende Politik für junge Menschen unerlässlich.
Den Kommunen kommt hierbei eine wichtige Rolle zu. Sie haben großen Anteil daran, positive Lebensbedingungen und eine lebenswerte Umwelt für Kinder und Jugendliche zu schaffen, damit die jungen Generationen gute Rahmenbedingungen für das Aufwachsen vorfinden. Eine aktive kommunale Jugendpolitik gestaltet diese Rahmenbedingungen für die kinder-, jugend- und familienfreundliche Gemeinde. Kommunale Jugendpolitik ist Querschnittspolitik und vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ein kommunaler Standortfaktor im Wettbewerb um junge Menschen.
Ein zentrales Element kommunaler Jugendpolitik ist es, den Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten zu geben, ihre Interessen und Anliegen selbst zum Ausdruck zu bringen und ihre Gegenwart und Zukunft mitgestalten zu können. Denn Kinder und Jugendliche sind vor Vollendung des 18. Lebensjahres von sämtlichen formalen Beteiligungsmöglichkeiten ausgeschlossen. Das aktive und passive Wahlrecht, die Wortmeldung bei Bürgerversammlungen (Art. 18 Gemeindeordnung), die Beantragung eines Bürgerentscheids (Art. 18A), sowie das Einreichen eines Bürgerantrags (Art. 18B) sind Gemeindebürgern (Wahlberechtigten) vorbehalten. Die Interessen von Menschen unter 18 Jahren sind also nicht direkt in den kommunalen Gremien vertreten. Umso wichtiger ist es, Ihnen Plattformen zu bieten, damit sie ihre Interessen und Anliegen direkt artikulieren und mit den Stadtverantwortlichen in Austausch zu kommen können.
Damit Beteiligungsformate für junge Menschen gelingen, hat die Jugendarbeit in Bayern folgende Qualitätskriterien formuliert (Beschluss des 141. Hauptausschusses des Bayerischen Jugendrings):
Jugendbeteiligung soll
- altersangemessen, milieu- und geschlechtersensibel
- niederschwellig und motivierend
- zeitlich für die Jugendlichen überschaubar und erfahrbar angelegt
- bezugnehmend auf das konkrete Lebensumfeld
- transparent in den tatsächlichen Auswirkungen auf Entscheidungen
- ausreichend mit finanziellen wie personellen Ressourcen ausgestattet
- Perspektiven und Nachhaltigkeit für Anschlussprojekte/-initiativen bietend
ausgestaltet sein, damit sie sich an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder und Jugendlichen orientiert.
Jugendforen in Anlehnung an die in der Gemeindeordnung festgeschriebenen Bürgerversammlungen stellen hierfür ein geeignetes, niederschwelliges Format dar, das jedoch den Bedürfnissen junger Menschen Rechnung tragen muss und deshalb spezifischer Formate bedarf.
Marktoberdorf, 30.07.2015

Vorstand

Bild Jutta Jandl Jutta Jandl
Ehrenvorsitzende
Christian Wagner
Ortsvorsitzender
Ich bin in der SPD, weil Freiheit und Bildung nicht vom Geldbeutel abhängen dürfen.
Erich Nieberle
Stellv. Ortsvorsitzender
Stadtrat, Fraktionsvorsitzender
Beisitzer im Unterbezirksvorstand Kaufbeuren – Ostallgäu
Ich bin in der SPD, weil Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität die Werte sind, die sie als einzige vertritt.
Regina Renner
Stellv. Ortsvorsitzende
Kreisrätin
Ralf Kalinowski
Kassier
Stefan Elmer
Schriftführer
Stadtrat
Ulrike Wieser
Beisitzer
Stadträtin
Dr. German Penzholz
Beisitzer
Wolfgang Glas
Beisitzer
Kreisrat
Bild Karin Wehle-Hausmann Karin Wehle-Hausmann
Beisitzer, Mitgliederbeauftragte
Stellv. Vorsitzende des Unterbezirks Kaufbeuren – Ostallgäu
Heidi Kurschus
Revisorin
Gerhard Röckl
Revisor
Unsere weiteren Mandatsträger für Marktoberdorf
Wolfgang Hannig
2. Bürgermeister, Stadtrat
stellv. Landrat, Kreisrat
Verwaltungsrat der Kliniken Ostallgäu und Kaufbeuren
Waltraud Joa
Kreisrätin, Behindertenbeauftragte

Ortsverein

Ein Ortsverein mit Tradition

ss

„Markt Oberdorfer Landbote“ vom 13.03.1919

Als sich in Deutschland zum ersten Mal eine vom Volk gewählte Regierung
an die Spitze des Staates stellte, vollzog sich auch auf dem Land ein politischer
Wandel.
Schon am 15. März 1919 wurde in “Markt Oberdorf” ein sozialdemokratischer
Verein gegründet. Bereits am ersten Tag traten ihm 68 Mitglieder bei, eine
stolze Zahl, bedenkt man, dass die Gemeinde zu dieser Zeit nur 2.583 Einwohner
hatte. Zum ersten Vorsitzenden wurde der Käser Ludwig Trautwein
gewählt.
Die Gründung des Vereins fand in stürmischen Zeiten statt. Während
in München der Räteterror wütete, hielten die Sozialdemokraten aus
Marktoberdorf fest zur demokratischen Regierung Hoffmann. Mit einem
Plakataufruf am 20. April 1919 distanzierte sich der Ortsverein von den
putschenden Kommunisten. Eines der Plakate blieb erhalten und befindet
sich jetzt in Privatbesitz.

Wie lange der SPD-Ortsverein in Oberdorf bestand und ob er sich erst mit dem
offiziellen Verbot am 22. Juni 1933 durch die Nationalsozialisten auflöste, lässt sich
heute nicht mehr nachvollziehen, da sämtliches Schriftmaterial, das darüber
Auskunft geben könnte, während der Hitler-Ära vernichtet wurde. Aber selbst in
den dunklen Tagen der Repression und Verfolgung hielten einige Sozialdemokraten
in Marktoberdorf an ihren Idealen fest. Besonders Felix Ostler und
Heinrich Pittino blieben der sozialdemokratischen Idee treu und begannen in der
Stunde Null parallel zum Wiederaufbau Deutschlands mit dem Wiederaufbau der
Sozialdemokratie in Marktoberdorf.

Schon am 24. März 1946 kam es zur Gründungsversammlung der SPD in Oberdorf,
in der Pittino zum Ortsvorsitzenden gewählt und Ostler mit der Führung der
Kreisorganisation beauftragt wurde. Noch im selben Jahr wurde Pittino von Erwin
Drechsel abgelöst, der den Ortsverein bis 1961 leitete.

Die politische Arbeit musste damals unter schwierigen Bedingungen geleistet
werden. Mit dem Fahrrad fuhr man seinerzeit zu den Versammlungen in den
Dörfern. Zwölf Jahre Nationalsozialismus hatten die Arbeiterbewegung sehr
geschwächt; es mangelte an Arbeitsplätzen und viele junge Menschen waren im
Krieg geblieben. Die schlechte Lage zeigte sich auch bei den ersten
Landtagswahlen, bei denen die SPD im Landkreis Marktoberdorf nur 8 % der
Stimmen erhielt.

Erst in den 60er Jahren veränderte sich die Situation der SPD.
1968 wurde der sozialdemokratische Kandidat Lutz Vatter zum Bürgermeister der
Stadt Marktoberdorf gewählt und blieb zehn Jahre im Amt. Markenzeichen seiner
Amtszeit sind u. a. die Gebietsreform und der Bau der Hauptschule.
In dieser Zeit hatte der SPD-Ortsverein zwei neue Vorsitzende; Ernst Budjarek
von 1961 bis 1975 und Wolfgang Weinmüller von 1975 bis 1987.

Als sich Weinmüller, der damals Fraktionsvorsitzender im Stadtrat war, auf die
Bürgermeisterkandidatur vorbereitete, übergab er das Amt des Ortsvereinsvorsitzenden
an Günter Hölzle. Ihm folgte Monika Gött , die das Amt von 1989
bis 1992 innehatte. Unter ihrer Leitung gelang es den Marktoberdorfer Sozialdemokraten
1990, mit Wolfgang Weinmüller zum zweitenmal den Bürgermeister
zu stellen – ein stolzer Erfolg! Seit Weinmüller die Geschicke der Stadt
lenkte, gab es eine steile Aufwärtsentwicklung.

In seiner Arbeit wurde er tatkräftig von der SPD-Stadtratsfraktion unter Vorsitz
von Jutta Jandl unterstützt. Sie übernahm auch 1992 den Vorsitz im Ortsverein
und brachte acht Jahre lang viele Impulse ein. Der Dialog mit der Bevölkerung
wurde verstärkt, z. B. durch Info-Stände auf dem Wochenmarkt.

Jutta Jandl organisiert seit 1997 die vielbeachteten “Sonntagsgespräche” mit
Journalisten und bekannten Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur, die
ein starkes Echo weit über die Grenzen der Partei und der Kreisstadt hinaus finden
Seit dem Jahr 2000 führte Wolfgang Hannig den Ortsverein und war
Bürgermeisterkandidat der SPD bei den Kommunalwahlen 2002. Im Stadtrat
haben die Sozialdemokraten bis März 2002 als zweitstärkste Fraktion eine
wichtige Rolle gespielt und Verantwortung für die Stadt übernommen, unter
ihnen z. B. Gertrud Herbein, Gerda Röckl, Herbert Rupprecht, Ernst
Budjarek, Erich Hackl und Erhardt Bittner.

Letzterer war mit seinem Ausscheiden aus der aktiven Politik im Jahr 2002
dreißig Jahre im Stadtrat, genauso lange wie Wolfgang Weinmüller,
der nicht mehr für das Amt des 1. Bürgermeisters kandidierte.
Seine Amtszeit endete am 30. April 2002, nachdem bei den Kommunalwahlen
Werner Himmer (FW) als Erster Bürgermeister gewählt worden war.
Wolfgang Weinmüller wurde nach 12 jähriger erfolgreicher Tätigkeit
in zahlreichen Feiern verabschiedet und für seine Arbeit geehrt. Die größte
Freude bereitete ihm der ausscheidende Stadtrat mit der Verleihung der
Ehrenbürgerwürde und das neu gewählte Gremium mit dem Titel
“Altbürgermeister”.

In einer kleinen Feierstunde verlieh Erster Bürgermeister Werner Himmer am
13. August 2002 seinem Amtsvorgänger diesen Ehrentitel.
Die Marktoberdorfer SPD ist stolz auf Wolfgang Weinmüller, der
entschlossen und tatkräftig unsere Stadt vorangebracht hat. Die zahlreichen
Hoch- und Tiefbaumaßnahmen in den zwölf Jahren seiner Amtszeit haben für
einen hohen Beschäftigungsgrad in Marktoberdorf gesorgt und die Infrastruktur
der Stadt zukunftsfähig gemacht.

Auch im Kreistag waren und sind Marktoberdorfer Sozialdemokraten vertreten;
von 1996 – 2002 repräsentierten sogar drei von ihnen die Kreisstadt: Erhardt
Bittner, Jutta Jandl und Wolfgang Weinmüller.
Seit der Kreistagswahl 2002 vertreten Waltraud Joa und
Wolfgang Hannig die Stadt Marktoberdorf.
Im Stadtrat kam die SPD bei dieser Wahl nur noch auf vier Sitze. Zu Wolfgang
Hannig , Jutta Jandl und Waltraud Joa gesellte sich als Neuling Geoffrey
Cheeseman. Er hat sich besonders mit dem Projekt Römerbau beschäftigt und
mit seiner Hartnäckigkeit dafür gesorgt, dass die archäologischen Funde aus der
Römerzeit in Kohlhunden einen würdigen Rahmen und ein entsprechendes
Umfeld erhalten haben.

Waltraud Joa ist seit 1997 Behindertenbeauftragte der Stadt Marktoberdorf und
wurde 2004 vom Kreistag zur Behindertenbeauftragten des Landkreises Ostallgäu
gewählt. 2002 wurde sie von der damaligen Sozialministerin Stewens in den
Bayerischen Landesbehindertenrat berufen.
Wolfgang Hannig übernahm 2002 die Führung der Stadtrats- und Kreistagsfraktion
und bereitete sich auf eine erneute Kandidatur als Bürgermeister vor.
Leider ist es ihm 2008 trotz allen Einsatzes, vor allem auch als Mitglied des
Verwaltungsrats der Kreiskliniken Ostallgäu, nicht gelungen, den amtierenden
Bürgermeister Werner Himmer abzulösen.

Die SPD büßte bei den letzten Kommunalwahlen einen weiteren Sitz im Stadtrat
ein; sie ist hier nun mit Wolfgang Hannig, Jutta Jandl und Ulrike Wieser, die auf
Anhieb ihr Mandat gewann, vertreten.
Den Marktoberdorfer Ortsverein führt seit April 2006 Christian Wagner mit
seinen Stellvertreterinnen Kerstin Strobl und Karin Wehle-Hausmann. Die
Arbeit ist für ihn und seine Mitstreiterinnen – erfreulicherweise auch einige neue.
motivierte Kräfte- nicht einfach, da sich die politische Großwetterlage für die
Sozialdemokraten seit etlichen Jahren verschlechtert hat. Die Mitgliederzahl des
Ortsvereins nähert sich – bedingt durch Todesfälle, Umzüge, Austritte aus
verschiedenen Gründen und zu wenig Neueintritte – dem Mitgliederanteil der
Gründungszeit!

Immerhin gab es bei den Landtagswahlen im September 2008 ein positives
Ergebnis: Dr. Paul Wengert schaffte den Sprung in den Bayerischen Landtag und
verschaffte damit den Sozialdemokraten im Stimmkreis Marktoberdorf zum
ersten mal in der Nachkriegsgeschichte einen schönen Erfolg!

Wenn auch Sie bei den Marktoberdorfer Sozialdemokraten mitarbeiten wollen,
nehmen Sie mit unserem Vorsitzenden Christian Wagner oder Erich Nieberle
direkt Kontakt auf.

Sonntagsgespräche

Die Marktoberdorfer Sonntagsgespräche gibt es bereits seit Juni 1997.
Sie verstehen sich als Beitrag zu einer glaubwürdigen politischen Kultur.

Das heißt konkret,
dass wir Persönlichkeiten aus den verschiedensten gesellschaftlichen und politischen Bereichen als Referentinnen und Referenten zu uns einladen,
dass wir mit der Gesprächsform des Dialogs eine Sache von vornherein aus zwei Blickwinkeln betrachten wollen,
dass wir uns über ein bunt gemischtes Publikum aus den verschiedensten Berufen sowie gesellschaftlichen,politischen und weltanschaulichen Gruppierungen freuen,
dass es bei unseren Themen nicht in erster Linie um Tages- und Parteipolitik geht, sondern um Grundsätzliches!

Unsere Sonntagsgespräche finden immer in der Zeit zwischen 11:00 und 13:00 Uhr statt.
Einlass ist ab 10.30 Uhr

Die Marktoberdorfer Sonntagsgespräche finanzieren sich ausschließlich aus Ihren Spenden.
Wenn Sie unser Projekt unterstützen wollen, freuen wir uns über eine Spende auf unser
Konto  DE30 7335 0000 0204 0638 79 Verwendungszweck Sonntagsgespräche.
Ansprechpartner für die Marktoberdorfer Sonntagsgespräche ist Jutta Jandl.
Für Anregungen, Kritik und Lob: Email genügt!

Titel Referenten
13.11.16 Ist der Kapitalismus reformierbar? Dr. Sigrid Skarpelis-Sperk, ehemaliges Mitglied des Deutschen Bundestages
Bertram Brossardt, Geschäftsführer der Bayerischen Wirtschaft
18.10.15 Fragile Mitte Feindselige Zustände Vorstellung einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung
18.11.12 Die Optimierungs Falle Julian Nida-Rümelin, Philosoph, Staatsminister für Kultur, Mitglied der SPD
Professor für Philosophie an der LMU in München
26.06.11 Brauchen wir in Deutschland mehr direkte Demokratie? Klaus Hahnzog, Jurist, Mitglied des Landtages von 1990 – 2003, Mitglied der SPD
Dr. phil. Wagner, evangelische Akademie Tutzing, Studienleiter des gesellschaftswissenschaftlichen Referats
10.10.10 Revolution im Internet. Wie verändern die elektronischen Medien unsere Gesellschaft? Dr. Bernhard Bueb, Ehem. Leiter der Internatsschule Schloss Salem
Bernd Oswald Dozent für Online-Journalismus
02.05.10 Hat der Sozialstaat noch Zukunft? Brigitte Meyer, MdL, Vorsitzende d. Ausschusses für Soziales, Familie und Arbeit im Landtag
Dr. Konrad Hummel,Wirtschaftsreferent b. Bundesverband f. Wohnen u. Stadtentwicklung, Berlin
11.10.09 Naher Osten – Ferner Frieden? Dr. Reiner und Judith Bernstein
19.10.08 Krise der Parteiendemokratie? Dr. Michael Weigl, Politikforscher
Dr. Paul Wengert, MdL
Schüler d. Gymnasiums Marktoberdorf, Arbeitskreis Politik und Zeitgeschehen
22.06.08 Ist die soziale Marktwirtschaft Utopie? Dipl.Kfm.Friedrich Hesemann, Geschäftsführer bei Liebherr-Verzahntechnik GmbH, Vorstandsmitglied des Bayerischen Unternehmensverbands Metall und Elektro e.V.
Dr. Hildegard Kronawitter, MdL
14.10.07 Bildung und Erziehung. Wohin geht der Weg? Isabell Zacharias, Landesvorsitzende d. Bayerischen Elternverbands
Dr. Johannes Strasser, Abgeordneter a. D., Bürgermeister a. D., Dozent der Universität Augsburg und der Bundeswehr-Universität München
06.05.07 Demokratieverdrossenheit und braune Gefahr Annette Ramelsberger, Süddt. Zeitung (Berliner Redaktion)
Thomas Goger, Landesvorsitzender d. Jusos Bayern, Mitglied d. SPD-Bundesparteirats
12.11.06 Die Zukunft Europas – Brauchen wir mehr oder weniger Europa? Markus Ferber, CSU, Mitglied d. Europäischen Parlaments
Wolfgang Kreissl-Dörfler, SPD, Mitglied d. Europäischen Parlaments
12.02.06 Ist Deutschland eine Bananenrepublik? Von der Schwierigkeit, in Spitzenpositionen moralisch anständig zu bleiben. Raimund Röhrich, Transparency Deutschland
17.07.05 Geburt und Tod. Wie gehen wir mit Anfang und Ende unseres Lebens um? Prof. Dr. med. Dr. phil. Eckhard Nagel, Leiter d. Transplantationszentrum im Klinikum Augsburg Stellv. Vor. des Nationalen Ethikrates
Dr. theo. Thomas Schwartz, Hochschul- und Studentenpfarrer Kathol. Hochschulgemeinde Augsburg Dozent an FH und Universität Augsburg
21.11.04 Wilhelm Hoegner – ein Sozialdemokrat stellt politische Weichen für Bayern Ludwig Hoegner, Urenkel des ehem. Ministerpräsidenten Wilhelm Hoegner
Dr. Michael Stephan, Archivdirektor bei der Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns
04.07.04 Im Widerstand gegen Hitler Dr. Marie-Luise Schulze-Jahn, Ehem. Mitglied der “Weißen Rose”
Dr. Alfred von Hofacker, Kuratorium der Stiftung 20. Juli 1944.
02.11.03 Hat die soziale Demokratie noch Chancen? Abt. Dr. Odilo Lechner, St. Bonifaz
Dr. Hans-Jochen Vogel, Bundesminister a. D.
16.03.03 Kultur in der Provinz – Provinzkultur ? Monika Schubert, Theaterschule mobile
Dr. Paul Wengert, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg
17.11.02 Globalisierung – Gefahr, Sündenbock, Chance Dr. Sigrid Skarpelis-Sperk, Mitglied des Deutschen Bundestages
Dr. Wolfgang Brühl, Unternehmensberater beim Verband der Chemischen Industrie
28.04.02 Engagement – wofür? Susann Biedefeld, Mitglied des Landtages, Generalsekretärin der Bayern SPD
Malte Heynen, Pressesprecher des Bezirks München von amnesty international
25.11.01 Welche Macht hat die vierte Gewalt? Ute Vogt, Mitglied des Bundestages, Landesvorsitzende der SPD Baden-Württemberg
Dr. Joachim Käppner, Journalist der Süddeutschen Zeitung
24.06.01 Rechtsradikalismus und rechte Gewalt. Gedanken über Zustand unserer Gesellschaft. Gernot Römer, Journalist und Autor
Rudolf Brettmeister, Leiter der Stelle für interkulturelle Zusammenarbeit in München
05.11.00 Zehn Jahre deutsche Einheit. Eine Bilanz Wolfgang Thierse, Präsident des Deutschen Bundestages
Annette Ramelsberger, Süddeutsche Zeitung
04.06.00 Politik und Moral. Ein Widerspruch in sich? Sabine Leutheuser-Schnarrenberger, Bundesministerin der Justiz a.D.
Dieter Lattmann, MdB a.D., Schriftsteller
17.10.99 Der Balkan bisher Pulverfass Europas. Gibt es eine Friedenschance ? Prof. Gert Weisskirchen, Mitglied des Bundestags
Dr. Peter Münch, Süddeutsche Zeitung
07.03.99 50 Jahre Grundgesetz Dr. Hans-Jochen Vogel, Bundesminister a.D.
Prof. Dr. Dr. hc. Heinrich Oberreuter, Direktor der Akademie für politische Bildung. Tutzing
28.06.98 Mensch und Arbeit. Eine Grundsatzfrage der Zukunft Dr. Heinz Ahrens, ehem. Geschäftsführer der Fa. X. Fendt
Fritz Schösser, Vors. des DGB Landesbezirks Bayern
08.02.98 Eine Standortbestimmung anderer Art Dieter Hildebrandt, Kabarettist
Heribert Prantl, Leiter des Ressorts Innenpolitik der Süddeutschen Zeitung
12.10.97 Familie in Deutschland Renate Schmidt, Landesvors. der Bayerischen SPD
Marion Glück-Levi, Leiterin des Familienfunkes beim Bay. Rundfunk
15.06.97 Die Zukunft des Sozialstaates Prof. Dr. Anton Rauscher, Dir. der kath. sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach
Franz Maget, stellv. Fraktionsvorsitzender der Landtags-SPD